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Durch die neue Regulatorik wird der Zugang vereinfacht – Interview mit Malte Rau (Geldspeicher)

Was erhoffen Sie sich von der Teilnahme an den Start-up Pitches?

Grundsätzlich finden wir dieses Format von Veranstaltung immer wieder sehr interessant, da viele neue Kontakte entstehen, die zu spannenden Kooperationen oder neuen Kunden führen können. Besonders reizvoll am auxmoney Startup-Pitch ist allerdings der Branchenfokus. Dadurch erhoffen wir uns viele relevante neue Partnerschaften. Da unsere Technologie im Bereich PSD2 angesiedelt ist, bringen wir viel Stoff für spannende Diskussionen mit.

Warum sollten Kunden ausgerechnet Ihr Produkt nutzen?

Kontodaten sind aktuell eines der am meisten diskutierten Themen in der Bank- und Versicherungsbranche. Durch die neue Regulatorik wird der Zugang vereinfacht und ermöglicht viele neue Anwendungen. In diesem Zusammenhang bieten wir ein paar Abkürzungen und Ideen für die Nutzung dieses neuen Datenuniversums. Dadurch vereinfachen wir die Umsetzung von neuen Anwendungen und reduzieren den damit verbundenen Aufwand. Mehr verraten wir in unserem Pitch.

Welche wichtigen Meilensteine haben Sie auf Ihrem bisherigen Weg erreicht?

In den ersten acht Monaten unserer operativen Tätigkeit haben wir eine Plattform zur Analyse und Nutzung von Kontodaten gebaut. Dabei geht es insbesondere um die Kategorisierung von Transaktionen sowie der Identifizierung von Empfängern bzw. Sendern. Dieses B2B-Produkt bieten wir unter psdtrue.com an. Im Rahmen von Tests mit unseren ersten Kunden konnten wir bereits nach wenigen Monaten mit existierenden Anbietern mithalten. Zusätzlich sind wir mit einer Vertragsmanager-App basierend auf unserer Technologie unter geldspeicher.de an den Start gegangen.

 

 

Malte Rau
CEO
Geldspeicher GmbH

Verfasst in: Allgemein

Zu Unrecht unter dem Radar – Interview mit Arie Wilder (auxmoney)

Was sind deine Erwartungen an die Veranstaltung?

Ich hoffe auf viele großartige Ideen und Produkte. Das Besondere an dem Event ist, dass man an nur einem Tag Einblicke in verschiedenste Branchen und Segmente erhält. Das macht das Programm extrem abwechslungsreich. Ich hoffe auch ein paar Newcomer kennenzulernen, die innovative Technologien entwickeln, aber bislang zu Unrecht unter dem Radar fliegen.

Was sind deine entscheidenden Schlüssel-Kriterien für die Beurteilung der Start-ups?

Das Produkt und die Gründer müssen überzeugen. Das Produkt muss ein echtes Bedürfnis der Kunden bzw. des Kooperationspartners adressieren und einen konkreten Mehrwert bieten. Nur dann hat es eine Chance. Bei Fintechs steht für mich im Mittelpunkt dabei immer die Frage, wie digitale Technologien die Finanz- und Versicherungswelt einfacher und effizienter machen können. Außerdem ist für eine solide Grundlage des Start-ups wichtig, dass klar erkennbar ist, was das eigentliche Business Modell ist.

Wie schätzt du die Akzeptanz von Start-ups aufseiten der etablierten Unternehmen in Deutschland ein?

Die Offenheit ist viel größer geworden, weil mehr und mehr etablierte Unternehmen die Chancen und Vorteile von solchen Kooperationen erkennen. Woran es noch mangelt, ist ein größerer Austausch. Jungen Start-ups fehlt oft der Zugang zu den etablierten Playern. Banken und Versicherer können die große Anzahl an Start-ups kaum überblicken und wissen häufig nicht, welche konkreten Lösungen Fintechs und Insurtechs für ihr Geschäft bieten. Das Pitch-Event ermöglicht ein Forum, in dem sich beide Seiten auf Augenhöhe begegnen und austauschen können.

 

Arie Wilder
COO und Mitglied der Geschäftsführung
auxmoney

Verfasst in: Allgemein, News zur Veranstaltung

Die Frage der Relevanz – Interview mit Franz Welter (DZ BANK)

Was sind Ihre Erwartungen an die Veranstaltung?

In erster Linie wünsche ich mir viele gute Lösungen und inspirierende Ideen zu sehen. Aber natürlich möchte ich auch die Menschen dahinter kennenlernen und wertschätzen. Insgeheim habe ich auch die Hoffnung, dass sich vielleicht die ein oder andere Lösung für die DZ Bank Gruppe finden lässt.

2. Was sind Ihre entscheidenden Schlüssel-Kriterien für die Beurteilung der Start-ups?

Das variiert in meinen Augen je nach Reifegrad des Start-ups. Zum einen sehe ich da die klassischen KPIs rund um den Kunden und die Finanzen, auf der anderen Seite aber auch die Zusammensetzung des Management Teams. Im Fokus steht jedoch immer das Problemlösungspotenzial und die Frage der Relevanz.

3. Wie schätzen Sie die Akzeptanz von Start-ups aufseiten der etablierten Unternehmen in Deutschland ein?

Mittlerweile schätze ich die Akzeptanz als sehr groß ein. Wir kooperieren beispielsweise schon mit über 30 Start-ups in der DZ BANK Gruppe. Doch wir sind nicht die Einzigen. Viele große und mittelständige Unternehmen schließen sich uns in dieser Hinsicht an und pflegen eine intensive Zusammenarbeit, oder nähern sich dieser gerade an.

 

Franz Sebastian Welter
Leiter Innovation und Digitalisierung
DZ Bank

Verfasst in: Allgemein, News zur Veranstaltung

Eine Inspiration für das Geschäft – Interview mit Christian Gründl (AXA)

Was sind Ihre Erwartungen an die Veranstaltung?

Ich wünsche mir spannende Ventures, gepaart mit guten Ideen. Vor allem möchte ich die Köpfe dahinter kennenlernen und in den persönlichen Kontakt treten. Vielleicht schaffen wir es sogar, die eine oder andere Kooperations- oder Investitionsmöglichkeit zu diskutieren. Wenn wir diesen Punkt zusammen erreichen, hat die Veranstaltung ihren Sinn und Zweck erfüllt.

Was sind Ihre entscheidenden Schlüssel-Kriterien für die Beurteilung der Start-ups?

An erster Stelle steht für mich das Team und ihre Idee. Wenn die beiden Komponenten stimmen, möchte ich mich mit dem bisherigen Track-Record beschäftigen. Zuletzt dürfen auch wichtige KPIs des Geschäftsmodells nicht fehlen. Diese einzelnen Bausteine sind das Fundament eines jeden erfolgreichen Start-ups und das muss belohnt werden.

Wie schätzen Sie die Akzeptanz von Start-ups aufseiten der etablierten Unternehmen in Deutschland ein?

Die Akzeptanz ist sehr hoch und nimmt auch immer weiter zu. Etablierte Unternehmen sehen in Start-ups immer mehr eine Chance für Kooperationen, eine Inspiration für ihr Geschäft oder einen ernst zu nehmenden Konkurrenten.

 

 

Dr. Christian Gründl
Leiter Strategie, Data und Organisation
AXA

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Wir ermöglichen digitale Kommunikation – Interview mit Eleftherios Hatziioannou (smoope)

Was erhoffen Sie sich von der Teilnahme an den Start-up Pitches?

Tue Gutes und rede darüber – heisst es ja so schön: Die Startup-Pitches bieten uns eine tolle Bühne, um das Gute, das wir bereits für unsere Kunden aus der Finanz- und Versicherungsbranche tun, einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Durch den klaren Branchenfokus der Veranstaltung treffen wir zudem in kurzer Zeit auf viele für unsere Geschäftsentwicklung relevante Kontakte – seien es potentielle Neukunden oder auch Technologiepartner.

Warum sollten Kunden ausgerechnet Ihr Produkt nutzen?

Produkte/Services spielen sich zunehmend im digitalen Raum ab, deshalb investieren Unternehmen seit Jahren viel Zeit und Ressourcen in die Weiterentwicklung, um sich genau dort besser zu präsentieren. Umso verwunderlicher ist es, dass Kunden/Interessenten dann oftmals mit dem neuen, digitalen Angebot allein gelassen werden. Mit unseren Messaging-Lösungen ermöglichen wir digitale Kommunikation, wenn es darauf ankommt – ganz gleich, ob auf einer Webseite, im Kundenportal oder in einer bestehenden mobilen App. Durch unseren Fokus auf sensitive Branchen verbinden wir ein modernes Kundenerlebnis mit Datenschutz und den sehr speziellen Anforderungen von Banken/Versicherungen an von ihnen eingesetzte Tools.

Welche wichtigen Meilensteine haben Sie auf Ihrem bisherigen Weg erreicht?

Ursprünglich wollten wir mit einer eigenen mobilen App, nervige Telefon-Warteschleifen abschaffen und stattdessen Menschen bei Bedarf mit Unternehmen über unseren eigenen B2C-Messenger verbinden. Die Grundidee ist zwar die Gleiche geblieben, jedoch haben wir unsere Lösung so angepasst, dass keine zusätzliche App benötigt wird. Die Interaktionen finden stattdessen in den schon bestehenden, digitalen Medien der Unternehmen statt. Wir sind sehr stolz drauf, dass wir namhaften Unternehmen dabei helfen, durch den Einsatz unserer Technologie Ihre Online-Abschlussquote zu vervielfachen und heute schon jeweils Hunderttausende Kunden mit modernen Services begeistern.

 

 

Eleftherios Hatziioannou
Mitgründer und Geschäftsführer Business Development
smoope GmbH

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Der Wunsch nach disruptiven Ideen – Interview mit André Bajorat (figo)

Was sind Ihre Erwartungen an die Veranstaltung?

Ich wünsche mir neue disruptive Ideen und Konzepte, welche die Branche revolutionieren werden. Meine Hoffnung ist, einen echten Champion unter den Teilnehmern zu finden. Ich erwarte Ansätze, die Verbesserungen des Status Quo darstellen und die auf Kooperationen mit Banken ausgerichtet sind.

Was sind Ihre entscheidenden Schlüssel-Kriterien für die Beurteilung der Start-ups?

Das entscheidende Schlüssel-Kriterium ist für mich die Gesamtheit des Teams. Der Anspruch an das eigene Unternehmen und an die zu erbringenden Leistungen ist oft der Schlüssel zum Erfolg.
Doch auch das Produkt muss natürlich in den Fokus gerückt werden um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Als letztes werde ich das Biz Modell genauer betrachten.

Wie schätzen Sie die Akzeptanz von Start-ups aufseiten der etablierten Unternehmen in Deutschland ein?

Das ist eine spannende Frage, die nicht so schnell und kurz zu beantworten ist. Vordergründig wird die Akzeptanz an vielen Stellen propagiert und als „new normal“ dargestellt. In der Realität treffen aber oft noch immer Welten aufeinander und Start-ups müssen aufpassen, nicht zu einem kostengünstigen Ideenlieferant und zu einem Feigenblatt zu verkommen. Dies darf jedoch bitte nicht pauschalisiert werden. Man muss ganz klar sagen, dass dies sehr abhängig von der Branche ist.

 

 

André Bajorat
Founder
figo GmbH

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Die unabhängige Fremdkapitalmarkt-Plattform – Interview mit Ralf von Cleef (Loanboox)

Was erhoffen Sie sich von der Teilnahme an den Start-up Pitches?

Wir erhoffen uns, Banken, Versicherungen und weitere Kapitalgeber von den Vorteilen der digitalen Kreditvergabe via Loanboox zu überzeugen und bestehende Kooperationsmöglichkeiten aufzuzeigen. Wir sind sehr an strategischen Partnerschaften interessiert und wollen diese ausbauen. In Deutschland arbeiten wir bereits mit rund 100 Kapitalgebern eng zusammen.

Warum sollten Kunden ausgerechnet Ihr Produkt nutzen?

Unsere Kunden können durch Nutzung unserer digitalen Plattform erhebliche Effektivitäts- und Effizienzgewinne im Kreditgeschäft erzielen. Zum einen erhalten Kapitalgeber Zugang zu europaweiten Ausschreibungen und Finanzierungsanfragen. Zum anderen hilft Loanboox Banken und Versicherungen dabei, die eigenen prozessualen Kosten signifikant zu reduzieren. Benutzt man die Plattformen etwa aktiv in der Akquisition, lassen sich erhebliche Vertriebskosten einsparen und die Marktteilnehmer können eine für sie auskömmliche Rentabilität erreichen. Ob Suche nach interessanten europaweiten Finanzierungsopportunitäten, der Beschaffung der Bonitätsunterlagen oder eben das Erschließen neuer Adressen – all dies bindet Ressourcen, die dank neuer digitaler Technologien durch Loanboox eingespart werden können. Freiwerdende Ressourcen können dann auf margenintensiveres Geschäft allokiert werden. Die Nutzung der Plattform ist für Kapitalgeber dauerhaft kostenfrei.

Welche wichtigen Meilensteine haben Sie auf Ihrem bisherigen Weg erreicht?

Rund zweieinhalb Jahre nach unserem Start in der Schweiz können wir bereits auf viele Erfolge zurückblicken. Wichtige Meilensteine waren unter anderem: unser erstes länderübergreifendes Kreditgeschäft zwischen einem Schweizer Kreditnehmer und einer deutschen Bank, die eintausendste Finanzierungsanfrage auf unserer Plattform, die jeweils ersten Transaktionen in Deutschland mit einem Stadtwerk und einem Krankenhaus – und natürlich unsere Series B Finanzierungsrunde, bei der wir 20 Millionen Euro eingesammelt und wichtige strategische Partner gewonnen haben. Zudem gehören wir mit einem Anfragevolumen von inzwischen mehr als 21 Milliarden Euro zu den größten Kreditplattformen weltweit.

2018 konnte zudem den Swiss Fintech Award gewonnen werden, der bedeutendste Preis für Fintechs in der Schweiz. Darüber hinaus haben wir im vergangenen Jahr den 2. Platz beim Handelsblatt Diamond Star Award und den 3. Platz bei den Stuttgart Financial Days geholt. Worauf wir ebenso besonders stolz sind, ist die Auszeichnung von Focus Business als Top-Arbeitgeber Mittelstand 2019 (basierend auf kununu-Bewertungen) und natürlich unser Net Promoter Score (NPS) mit einem Wert von 90, der die hohe Zufriedenheit unserer Kunden widerspiegelt.

 

Ralf von Cleef
Geschäftsführer
Loanboox GmbH

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Digitales Rechnungsmanagement – Drei Fragen an Christian Heimrich (GetMyInvoices)

Digitales Rechnungsmanagement - Drei Fragen an Christian Heimrich (GetMyInvoices)

Was erhoffen Sie sich von der Teilnahme an den Start-up Pitches?

Wir erhoffen uns neue Geschäftsmodelle mit Banken und Versicherungen durch das Anbieten neuer Features. Doch auch die Nutzung neuer Datenquellen hat für uns eine übergeordnete Rolle.

Warum sollten Kunden ausgerechnet Ihr Produkt nutzen?

GetMyInvoice ist ein etabliertes Produkt, welches einfach zu integrieren ist und erheblichen Mehrwert leistet. Unser USP (automatischer Download aus 5.000 Portalen) lässt sich nicht einfach nachbauen. Durch diese Gegebenheit haben wir ein langfristiges strategisches Asset.

Welche wichtigen Meilensteine haben Sie auf Ihrem bisherigen Weg erreicht?

Einer unserer wichtigsten Meilensteine bestand darin, eine Cloud-Lösung für unser Geschäftsmodell zu finden. Denn erst durch diese Gegebenheit konnten wir unseren USP zur Geltung bringen. Ein weiterer Meilenstein waren 50.000 Stunden Zeit, die Kunden durch unsere wertschöpfende Tätigkeit einsparen konnten. Dies zeigte uns, dass unser Produkt funktioniert und das auch gut. Zuletzt ist uns die Umwandlung von zwei unserer Features in API-Produkte geglückt. Dieser Softwarezugriff ermöglicht einen reibungslosen Dokumentenabruf und die damit verbundene Dokumentenverarbeitung.

 

Christian Heimrich
Head of Partner Management
GetMyInvoices

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Startschuss für die auxmoney Start-up Pitches beim Banken-Gipfel 2019

  • Auftakt für neues Live-Pitch-Format für Start-ups im Rahmen des Handelsblatt Banken-Gipfels in Frankfurt am 4. September 2019
  • Fintechs, Insurtechs und Legaltechs stellen ihre technologischen Lösungen für Banken und Versicherer vor. Start-ups können sich noch bis zum 28. Juni 2019 für die Pitches bewerben
  • Keynote von Top-Banker Jörg Asmussen, Managing Director bei der Investmentbank Lazard und ehemaliger Staatssekretär im Bundesfinanzministerium

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