Umdenken = Umsetzen? – was Unternehmen jetzt beachten müssen

Das Arbeitsleben unterliegt einschneidenden Veränderungen. Mit ihnen wächst die Bedeutung der Cyber-Insurance-Sparte.

Die Corona-Pandemie verdammt die Menschen ins Home-Office. Das führt zu „Zwangs-Digitalisierung“ – plötzlich geht, was nie für möglich gehalten wurde. Der Vorteil: Arbeitgeber mit klassischem Präsenz-Ansatz werden zum Umdenken gezwungen und die Wirtschaft wird aus der Krise lernen, dass sich das Arbeitsleben flexibler und dezentral gestalten lässt. Der Nachteil: die erhöhte und nicht immer technisch ausgereifte Vernetzung öffnet Cyber-Angriffen viele neue Türen.

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Interview mit Ole Sieverding, Underwriting Manager Cyber bei Hiscox

Ole Sieverding

Herr Sieverding, Sie sind Experte für Cyber-Versicherungen beim Spezialversicherer Hiscox. Dieses Jahr ist bisher wahrscheinlich völlig anders verlaufen, als Sie es in Ihrem Fachbereich prognostiziert hatten. Was waren 2020 bislang die größten Herausforderungen in Bezug auf die Cyber-Sicherheit Ihrer Kunden?

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Mobiles Arbeiten in der Corona-Krise und IT-Sicherheit – Wie schützt man sich vor Cyberattacken und ihren Folgen

Wolfgang Schwade

Von Wolfgang Schwade, Vorstandsvorsitzender der GVV-Kommunalversicherung VVaG, Köln

Corona fordert die Gesellschaft heraus: Zwischenmenschlicher Abstand wird zum Signal von Nähe und Zugewandtheit. Trotz oder gerade wegen dieser Isolation dominiert das Thema nicht nur das Privatleben, sondern auch die Berufswelt. Es vergeht kein Tag ohne neue Anordnungen, Handlungsempfehlungen oder Katastrophenmeldungen. Es wird von jedem einzelnen und der gesamten Gesellschaft Solidarität gefordert und-cum grano salis-auch gezeigt; von dem einen oder anderen schwarzen Schaf einmal abgesehen. Regierungen, Wissenschaftler und Gesundheitsexperten müssen jedwede Unterstützung erhalten, diese Katastrophe der Menschheit zu meistern.

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Wie das Home-Working Cyber-Risiken erhöht und Unternehmen jetzt gegensteuern können

Autor: Marcel Roeder, Chief Broking Officer – Specialty, Aon Versicherungsmakler Deutschland GmbH

Das hat es noch nie gegeben: Bundesweit lassen Unternehmen ihre Mitarbeiter zuhause arbeiten, sofern es die Arbeitsprozesse erlauben. So soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Doch bei der Anpassung der IT-Infrastruktur werden bisher gut funktionierende Sicherheitsstandards im Zuge kurzfristiger Verlagerungen in Homeoffice-Bereiche schnell brüchig – und diese Lücken nutzen Cyber-Kriminelle gezielt aus.

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Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2019

Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2019

Verschiedene Cyber-Vorfälle der vergangenen Monate und Jahre haben uns nochmals vor Augen geführt, dass Cyber-Sicherheit eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Digitalisierung ist. Wenn wir die Chancen der Digitalisierung voll ausschöpfen wollen, müssen wir die mit ihr verbundenen Risiken beherrschbar machen.

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Audio-Content: Silent Cyber – Vom Ende des Schweigens

Oliver Delvos

Oliver Delvos, Global Cyber Underwriting Manager, Zurich Insurance Group

Alle reden von den großen Cyber-Gefahren. Sicherheit durch Versicherungslösungen zu erlangen, ohne überversichert zu sein – gerade beim Cyber-Thema ein schwer lösbares Problem. Silent Cyber heißt hier die größte Herausforderung.

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Cyber-Studie 2019 – Nur 36 Prozent der Firmen kennen Umfang von Cyber-Policen

Autorin Karen Schmidt

86 Prozent der Unternehmen finden die Möglichkeit, Cyber-Risiken in eine eigene Versicherungspolice zu transferieren, interessant. Was genau eine solche Police abdeckt, wissen aber nur 36 Prozent. Das sind die Ergebnisse der „Cyber-Studie 2019“ der Unternehmensberatung Willis Towers Watson.
„Die Unternehmen in Deutschland sind endlich aufgewacht und erkennen die potenziellen Gefahren durch Cyber-Angriffe“, sagt Mathias Pahl, Leiter Unternehmensrisiken bei Willis Towers Watson in Deutschland. „94 Prozent der Studienteilnehmer sehen Cyber-Risiken als relevant an. Das zeigt uns, dass Cyber-Sicherheit zunehmend zur Chefsache wird und konkrete Maßnahmen angeboten werden müssen.“

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Firmen fühlen sich bei Cyber unverstanden

Vielen Dank an bocquel-news für die Berichterstattung.
Juli 2019 – Die Goldgräberstimmung ist verflogen. Kunden und Versicherer werden sich der Risiken aus dem Netz und der Vernetzung zunehmend bewusst – und handeln mit unterschiedlichen Vorzeichen. Versicherer werden restriktiver. Dies wurde gestern in Düsseldorf bei der Euroforum-Konferenz „Cyber Insurance“ deutlich. Die Versicherer verlangen zu viele Informationen, honorieren Präventionsmaßnahmen nicht oder unterbreiten einfach kein Angebot. Nach der Goldgräberstimmung sind deutsche Versicherer bei Cyberrisiken offenbar zurückhaltender geworden.

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Ernüchterung im Cyber-Markt

Vielen Dank an Versicherungswirtschaft für die Berichterstattung.
Autor: Monika Lier
Nach der Goldgräberstimmung sind deutsche Versicherer bei Cyberrisiken offenbar zurückhaltender geworden. „Jetzt, wo die Nachfrage der Kunden da ist, sind die Versicherer restriktiver geworden, haben teils sogar ihre Kapazitäten eingeschränkt. 2019 hat sich dies zwar wieder etwas entspannt. Die Explosion der Abschlüsse aber bleibt aus – obwohl die Kunden wollen“, berichtete Johannes Behrends, Head of Specialty Cyber beim Makler Aon, auf der Euroforum-Konferenz „Cyber Insurance“. Hätten sich die Versicherer 2011 noch unterboten und intensiv um Kunden geworben, habe sich die Prämie nach den ersten, größeren Schadenfällen im Markt teilweise verdoppelt. Zudem würden den Kunden sehr viel mehr Informationen abverlangt.

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Cyber-Versicherung: Auf dem mühsamen Weg der Standardisierung

Vielen Dank an ZfV für die Berichterstattung.
Autor: Dr. Marc Surminski
Seit gut fünf Jahren kann man von einem Cyber-Markt in Deutschland sprechen. Aber trotz großer medialer Aufmerksamkeit und etlicher Schadenfälle lässt der große Durchbruch für die mit vielen Wachstumshoffnungen gestartete Sparte noch immer auf sich warten. Einen wesentlichen Grund für die bislang eher enttäuschende Marktentwicklung sehen manche Praktiker in der fehlenden Standardisierung des Angebots. Die GDV-Musterbedingungen seien ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gewesen, sagte Sabine Pawig-Sander, geschäftsführende Gesellschafterin des Spezialmaklers Erichsen, auf der Euroforum-Tagung Cyber-Insurance Anfang Juli in Düsseldorf.

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