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Neue Perspektiven für die Gebäudetechnik

11.05.2017ImmobilienGebäudetechnik, Gebäudemanagement, GebäudebetriebFeatured Article

Tatsache ist: In der Gebäudetechnik wurden die Möglichkeiten der Digitalisierung bislang nicht in vollem Umfang ausgeschöpft. Dabei bietet sie die Chance, die operative und energetische Effizienz eines Gebäudes zu steigern sowie Kosten und Umwelteinflüsse zu senken.


Welches enorme Potenzial die Digitalisierung auf diesem Gebiet entfalten kann, lässt sich mit Zahlen belegen: Gebäude sind heute für 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und einen Großteil des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Zudem machen die Betriebskosten 71 Prozent der Gesamtkosten eines Gebäudes aus, von denen rund 30 Prozent allein auf die Energiekosten entfallen. Für Unternehmen zählen Gebäude damit zu den größten Aufwandsposten in der Bilanz.

Nur ein Gebäudemanagement, das die Möglichkeiten der voranschreitenden Digitalisierung konsequent nutzt, wird in Zukunft die steigenden Ansprüche an nachhaltige, energieeffiziente, sichere und komfortable Gebäude erfüllen. Denn erst das Zusammenwachsen von realer und digitaler Welt schafft die Basis für die Vernetzung der unterschiedlichen Gewerke und eröffnet die Möglichkeit für die Entwicklung völlig neuer digitaler Services und Geschäftsmodelle. Als einer der führenden Anbieter auf dem Gebiet der Gebäudetechnik treibt Siemens die Digitalisierung auf diesem Gebiet aktiv voran. Den Eckpfeiler hierfür bildet der von Siemens entwickelte Navigator. Er bietet Services, die alle auf leistungsfähigen Analyseund Berichtsfähigkeiten basieren mit dem Ziel, den Gebäudebetrieb fehlerfrei zu garantieren, die Betriebskosten zu optimieren sowie das Nachhaltigkeitsprogramm zu unterstützen.

Damit bleiben die wertvollen Informationen, die Sensoren, Aktoren und Co. heute bereits liefern, nicht länger ungenutzt. Denn die anpassbare, skalierbare und benutzerfreundliche Software ermöglicht eine intelligente Auswertung der riesigen Datenmengen und generiert daraus in Echtzeit vernetzte und aussagekräftige Kennzahlen. Auf dieser Basis lassen sich zum einen detaillierte Verläufe, Berichte und Auswertungen, etwa für die Energieabrechnung und CO2-Berichterstattung darstellen und ausgeben. Zum anderen schafft der Navigator die Voraussetzungen für fundierte Entscheidungen und eine kontinuierliche Optimierung. Zudem können bewährte Services, die sich heute noch stark auf das OnSite-Management konzentrieren, mit neuen Remote-Services kombiniert werden. So lassen sich beispielsweise akute Fehlersituationen schnell und effizient aus der Ferne diagnostizieren und beheben. Navigator gewährleistet dabei die vollständige Kontrolle über größere Einzelgebäude ebenso wie über Gebäudekomplexe und sogar weltweit verteilte Gebäudebestände. So werden Gebäude künftig zu dynamischen Ökosystemen, die smart auf ihre Umgebung reagieren.

www.siemens.com/buildingtechnologies

 

Dieser Beitrag ist Teil der aktuellen Ausgabe des Handelsblatt Journals „Industrie 4.0 – Unsere Zukunft mit Künstlicher Intelligenz“, das Sie hier erhalten können