Stellungnahme zum Coronavirus und Hygienekonzept bei Live Events

Roboter-Quartett: Die fünf eindrucksvollsten Industrieroboter 2018

28.08.2018Auto & ProduktionIndustrieroboter, Industrie 4.0, Cobots, Produktionsroboter

Auf dem Gebiet der Robotik und Automation gibt es fast täglich neue Erkenntnisse und Entwicklungen, auch speziell im Bereich Industrie. Roboter sind in vielen Industrieunternehmen bereits fester Bestandteil der mehr und mehr automatisierten Produktionskette. Trotzdem steht die Entwicklung neuer Technologien nicht still und treibt den Markt für neue oder weiterentwickelte Automationslösungen voran. Sie fragen sich, was Cobots (Coworker Robots) im Industriebereich inzwischen schon alles so können? Wir haben eine Liste der fünf bisher eindrucksvollsten Industrieroboter 2018 für Sie zusammengestellt.

Spielen wir eine Runde Roboter-Quartett.

 

Der Epson WorkSense W-01

  • Typ: Doppelarmroboter
  • Was kann er? Er kann dank vieler interner Kameras und Sensoren weitestgehend autonom produzieren. Basierend auf dem Prinzip „Sehen, Fühlen, Denken, Arbeiten“ bezeichnet Epson Robotik-Chef Volker Spanier den kürzlich gelaunchten WorkSense W-01 als fortschrittliche Robotertechnologie für den Arbeitsplatz der Zukunft.
  • Bonus: Seine Programmierung beruht auf präzisen mathematischen Berechnungen, die auch schwierige, synchron ablaufende Operationen beider Arme ermöglichen.

 

 

Der Yaskawa MotoMINI

  • Typ: Mini-Talent
  • Was kann er? Er ist das bisher kleinste Modell der Motoman-Roboterserie und eignet sich besonders für Montage und Handling kleinerer Werkstücke. Bei einer Reichweite von 350 mm bietet er eine Tragfähigkeit von 500 Gramm und bewegt sich dabei blitzschnell.
  • Bonus: Auch seine Steuerung, betrieben mit der Hochleistungsunit YRC1000micro, ist mit nur 730 Gramm die leichteste und handlichste ihrer Klasse.

 

 

Das Dematic Roboter Piece Picking Modul

  • Typ: Roboterarm für die automatische Kommissionierung.
  • Was kann es? Er kann Artikel auswählen und in für sie vorgesehene Behälter sortieren, dabei erreicht er eine Durchsatzrate von 600 bis 1200 Artikeln pro Stunde. So verbessert der Roboterarm sowohl die Produktivität, als auch die Genauigkeit im Bereich Intralogistik.
  • Bonus: Er kann sowohl in neue als auch in bereits bestehende Anlagen integriert werden.

 

 

Der OnRobot Gecko Gripper

  • Typ: Weltweit erster Roboter mit adhäsivem Greifsystem
  • Was kann er? Als eine weiterentwickelte Stufe bisheriger Vakuum-Greifroboter, kann der Gecko Gripper auch Werkstücke mit unebener oder löchriger Oberfläche aufheben und absetzen – ohne Verzögerung und ohne Rückstände am Material zu hinterlassen. Ein interner Sensor erkennt Werkstücke mit einer Dicke bis zu 240 Millimetern automatisch und seine Tragkraft beträgt, je nach Oberflächenbeschaffenheit, bis zu acht Kilo.

Bonus: Obwohl er durch Strom betrieben wird, hält der Haftvorgang auch bei einem Stromausfall weiter an, so dass kein Werkstück fallen gelassen wird

 

 

Das Exoskelett „Mate“ von Comau

  • Typ: Kein klassischer Roboter, sondern ein Exoskelett, also gewissermaßen ein Roboter zum Anziehen
  • Was kann es? Es unterstützt Arbeiter bei der Beuge-Streck-Bewegung der Schultern. Der Benutzer sorgt für Stärke, Kontrolle und Balance, „Mate“ sorgt für dynamischere und körperschonendere Bewegungen, was wiederum die Arbeitsqualität und -effektivität erhöht.
  • Bonus: Es lernt aus wiederkehrenden Aufgaben und verbessert die Präzision bei sich wiederholenden Bewegungsabläufen.

 

 

Eindrucksvoll sind diese Robotik-Neuheiten definitiv – jedoch stellt sich die Frage, wie lange Forscher und Entwickler benötigen, um diese Innovationen zu überholen. Denn eines steht fest: Der Fortschritt der Automatisierungstechnik steht nicht still. Einer der größten Trends 2018 ist beispielsweise die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK), die sich weiterentwickeln und so Mensch und Roboter Seite an Seite montieren lassen wird. Bis dies den normalen Joballtag beschreibt, wünschen wir viel Spaß beim Industrieroboter-Quartett.