Experten-Interview Gerald Wötzl


Ing. MMag. Gerald Wötzl

1. Meine derzeitige Position und Aufgabe:
Leiter des technischen Kompetenzzentrums in der Magistratsabteilung (MA) 33 – Wien Leuchtet

2. Mein Einstieg in die Straßenbeleuchtung erfolgte:
Im Jahr 2011 mit der Umstellung und Modernisierung der damals rund 5.000 Kugelleuchten auf moderne LED – Leuchten. Pilotprojektfläche dazu war die Wiener Donauinsel.

3. Wenn ich mich mal nicht mit der Straßenbeleuchtung beschäftige, findet man mich:
am Neusiedlersee

4. Folgenden Lied-, Buch- oder Filmtitel verbinde ich derzeit mit der Straßenbeleuchtung:
Buchtitel: Schöne neue Welt (Aldous Huxley)

5. Die größten aktuellen Herausforderungen für die Straßenbeleuchtung bis 2020 sind:
In Wien ist das die Umstellung des kompletten Bestandes der Seilhängeleuchten (rd. 50.000 Stück) auf moderne LED-Seilhängeleuchten gemäß der modularen Wiener Beleuchtungslösung.

6. Welche Rolle wird die Straßenbeleuchtung in der Stadt 2030 spielen?
Infrastruktur, die auch nach einem Gewitter einfach funktionieren
Infrastruktur die sich die Stadt auch leisten kann ⇒ Daseinsvorsorge

7. Die Digitalisierung bedeutet für die Straßenbeleuchtung:
Digitale Dokumentation der Infrastruktur und Digitalisierung der Prozesse zur Betriebsführung der Beleuchtung

Erfassung der betriebsrelevanten Daten (Strom, Leistungsfaktor, Wirkleistung, THD,…) zum Energiemanagement von kompletten Anlagen – nicht einzelner Leuchten (Stichwort Datenflut!)

8. Mit meinen Kollegen möchte ich auf der Tagung diskutieren über:
Überspannungsschutz und Betriebssicherheit von Beleuchtungsanlagen

Modulkonzept der Wiener Beleuchtungslösung als Möglichkeit für andere Kommunen die Zukunft bewältigen zu können?

9. In meinem Vortrag erfahren Sie:
Erfahrungen mit dem Modulkonzept der Wiener Beleuchtungslösung aus Sicht der Stadt Wien.

Möglichkeiten bei der Prüfung des Überspannungsschutzkonzeptes von modernen LED-Leuchten