Arnsbergs Altstadt auf dem Weg zur Smart City


Jetzt funkt’s

Arnsberg, Februar 2019

Intelligentes Licht für Alt-Arnsberg: Per Funk lassen sich über 100 vernetzte LED-Straßenleuchten steuern, die TRILUX in seiner Heimatstadt auf der Klosterbrücke und in angrenzenden Citybereichen installiert hat. So ist eine direkte Kommunikation mit jedem einzelnen Lichtpunkt möglich. Dank der Funktionalität, Flexibilität und Zukunftssicherheit dieser Systeme macht sich Arnsberg auf den Weg hin zur Smart City.

„Unser Ziel war es auch, das Straßenbild auf vielfältige Art und Weise aufzuwerten und somit die Aufenthaltsqualität zu steigern“, erklärte Bürgermeister Hans-Josef Vogel bei der Einweihung 2017. „Als eine zukunftsorientierte Stadt spielte in unseren Plänen dabei von Anfang an eine hochmoderne Straßenbeleuchtung eine tragende Rolle.“ Diese stammt von dem ortsansässigen Beleuchtungsspezialisten TRILUX, der die LED-Leuchten für die Neugestaltung des Übergangsbereichs von der Neustadt zur Altstadt lieferte.

Die clevere Beleuchtungslösung hat es in sich: Auf der Klosterbrücke ragen nun zwölf ConStela LED-Leuchten in die Höhe, die nicht nur optisch Einiges hermachen: Sie sind per Funknetzwerk miteinander verbunden, verfügen über eigene Antennen und Controller. Der satinierte Teil des Stelenkopfes lässt sich bei Bedarf über das Lichtmanagementsystem von Homogen-Weiß auf Blau umstellen. So wird der Arnsberger Kunstsommer, der für seine farbigen Illuminationen bekannt ist, in blaues Licht getaucht. „Ein Gateway sammelt sämtliche Daten der Leuchten auf einem Server, der über jedes internetfähige Gerät zu erreichen ist“, erklärt Stefan Metzner, Leiter Außenleuchten bei TRILUX. So lässt sich die Straßenbeleuchtung aus den Bürors der Stadt Arnsberg ganz einfach fernsteuern. Nicht nur verschiedene Dimmprofile können so erstellt werden: „Die Betriebsstunden jeder einzelnen Leuchte lassen sich abrufen, genauso wie der Energieverbrauch. Sollte eine Leuchte ausfallen, benachrichtigt sie den Betreiber.“ Das erleichtert die Wartung im Alltag.

Smart-City-Stele: Evolution geht weiter

Die smarten Lichtstelen von TRILUX werden noch intelligenter: Die ConStela IQ integriert Funktionen wie Beschallung, Kamera, Parkraumbewirtschaftung und Sensorik (Detektion von Verkehrsströmen, Präsenzerfassung) in moderne LED-Straßenbeleuchtungslösungen.

Dabei handelt es sich um ein bereits in der Praxis erprobtes Konzept (siehe Beitrag „Jetzt funkt’s“), das sich jetzt in einer weiteren Evolutionsstufe auch in Nörvenich bewährt. Dort profitieren jetzt die Bürger von einem öffentlichen WLAN, das unter anderem in die ConStela IQ intergiert wurde.

Außerdem verfügt die Smart-City-Stele über ein Ladesäulenmodul. Elektrofahrzeuge können dort mit einer Ladeleistung von 22 KW neue „Kraft tanken“. Die eichrechtskonforme Abrechnung der entnommenen Energie an der Ladesteckdose erfolgt über einen deutschlandweiten Ladeverbund von Roaming-Partnern. Damit können Fahrer von Elektrofahrzeugen in ganz Deutschland zu den Konditionen des eigenen Autostromvertrags ihre Batterien aufladen. Eine entsprechende Smartphone-App oder Smart Cable sind dafür ausreichend. Damit schon von weitem sichtbar wird, ob die Ladestation belegt ist, verfügt die ConStela IQ über ein Signalmodul. Leuchtet es blau, dann lädt hier bereits ein anderer Elektrofan sein Fahrzeug.

www.trilux.com/bmu

www.trilux.com/klosterbruecke

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