Events in Zeiten von Corona

Corona macht’s nötig und möglich: Wir bieten Ihnen hochwertige digitale Veranstaltungen mit exklusiven Inhalten und neuen Formaten der Interaktion und Information.

Gleichzeitig möchten wir Ihnen ermöglichen, sich wieder vor Ort mit anderen Teilnehmer:innen auszutauschen, sobald die Rahmenbedingungen es zulassen. Daher prüfen wir dies kontinuierlich und ergänzen unsere Events kurzfristig um entsprechende Elemente. Die Gesundheit aller Beteiligten hat dabei höchste Priorität.

17. EUROFORUM-JAHRESTAGUNG

Chemie- und Industrieparks

Betrieb, Management und neue Geschäftsmodelle EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 29. November bis 1. Dezember 2017 in Frankfurt am Main stattgefunden!

Referenten & Themen

Diskutieren Sie u. a. mit diesen Meinungsführern*:

Dr. Thomas Maximilian BahrNeben einer Bestandsaufnahme ist es Zeit sich mit der Zukunft dieses Modells zu beschäftigen. Wie kann die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden gefördert werden und was passiert mit nicht wettbewerbsfähigen Parks und Standorten?

Dr. Thomas W. Büttner, Senior Industrial Expert, twb management und consulting

 

Betriebsstätten und schutzbedürftige Gebiete wachsen immer weiter zusammen. Die berechtigte Anforderung an ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt verlangt besondere Maßnahmen zum sicheren Betrieb von Lager- und Logistikeinrichtungen. Grundlage einer Betriebsgenehmigung ist u.a. ein Konzept zur Verhinderung bzw. Beherrschung von Störfällen. Ein wesentlicher Bestandteil kann der Notfallabsorber zur Chemisorbtion von toxischen, brennbaren und korrosiven Gasen sein.

Peter Kaiser, Sales Manager D-A-CH, CS CLEAN SOLUTIONS AG

 

Dr. Thomas Maximilian BahrTrotz aller Reformen in der jetzt auslaufenden Legislaturperiode ist und bleibt das EEG der Kostentreiber im Energiebereich und damit das Hauptproblem hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der nichtentlasteten Industrie. Der nächsten Bundesregierung wird die wichtige Aufgabe einer grundlegenden Reform des EEG hinsichtlich der Hebung von Kostensenkungspotenzialen und eines alternativen Finanzierungskonzepts zukommen. Mit der weiteren Umsetzung eines neuen Energiesystems ist auch die Notwendigkeit einer Überarbeitung der heutigen Netzentgeltsystematik zwingend verbunden. Ein wichtiges Thema der Zukunft in der Umgestaltung unseres Energiesystems wird die sogenannte Sektorkopplung sein, d.h. die stärkere Elektrifizierung von Bereichen in denen heute Strom noch keine oder nur eine geringe Rolle spielt. Hier gilt es die Rahmenbedingungen rechtzeitig so zu gestalten, dass eine effiziente Sektorkopplung ermöglicht wird.

Dr. Jörg Rothermel, Abteilungsleiter Energie, Klimaschutz und Rohstoffe, VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e.V.

 

Dr. Thomas Maximilian BahrDie Stadtentwicklung Wesselings ist seit Ende des 19. Jahrhunderts eng mit der Entwicklung der chemischen und petrochemischen Industrie verbunden, so dass über Jahrzehnte hinweg ein dichtes Nebeneinander von Industrieanlagen, Wohngebieten und Innenstadt entstanden ist. Das seit Dezember 2015 vorliegende Fachgutachten des TÜV Nord hat eine hohe Betroffenheit Wesselings gezeigt; ca. 70 % des Stadtgebietes, u. a. das Stadtzentrum, liegen innerhalb der ermittelten angemessenen Abstände von Störfall-Betriebsbereichen. Die notwendige Berücksichtigung der Anforderungen des Artikel 13 Seveso-III-RL bzw. § 50 BImSchG stellt die Kommune nicht nur in der täglichen Stadtplanungs- und Baugenehmigungspraxis, sondern auch bei der anstehenden Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes vor erheblichen Fragen und Herausforderungen. Eine gesamtstädtische Konzeption zum Umgang mit der Thematik auf kommunaler Ebene ist notwendig, um sowohl den langfristigen Anforderungen des Artikel 13 als auch dem Erfordernis einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung Rechnung zu tragen (…)

Ursula Schneider, Bereichsleiterin, Stadt Wesseling, Stadtplanung

 

Dr. Thomas Maximilian BahrDie großen Chemieunternehmen konzentrieren sich heute vorrangig auf ihr Kerngeschäft, Teil- bzw. Randproduktionen werden abgespalten bzw. an private Investoren verkauft. So entsteht aus einem ehemals in einer Hand befindlichen Chemiestandort ein Industriepark mit vielen Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Ansprüchen an den Infrastrukturbetreiber. Die Folge ist oftmals, dass die ansässigen Unternehmen eigene Versorgungskonzepte und Infrastrukturmaßnahmen für sich schaffen müssen. Das ist ineffizient und genau dort setzt GETEC mit einem erweiterten Dienstleistungsangebot für Industrie- und Chemieparks an (…)

Volker Schulz, CEO/Sprecher der Geschäftsführung, GETEC heat & power GmbH

 

Dr. Thomas Maximilian BahrAufgrund des Gefahrenpotenzials in Chemie- und Industrieparks muss jederzeit mit öffentlich wirksamen Ereignissen in diesen Bereich gerechnet werden. Um ein Ereignis schnell, effektiv und professionell zu bearbeiten, ist der Aufbau eines gemeinsamen Gefahrenabwehrmanagements zwischen Betreiber und öffentlicher Verwaltung im Vorfeld unerlässlich. Die Warnung und Information der Bevölkerung stellt hierbei eine der Kernaufgaben dar. Aufeinander aufbauende Maßnahmen, eine klare Aufgabenverteilung und das Kennen der Mitwirkenden sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg!

Stephan Steinkamp, Projektleiter, Berufsfeuerwehr Duisburg

 

Dr. Thomas Maximilian BahrDie fortschreitende Digitalisierung verändert die Anforderungen an Organisationen nachhaltig. Sie müssen zunehmend schneller und flexibler werden, um den Kundenbedürfnissen auch zukünftig gerecht werden zu können. Dies hat Auswirkungen auf die Organisationsform und die Mitarbeiter in einem digitalisierten Unternehmen.

Prof. Dr. Carsten Suntrop, Geschäftsführender Gesellschafter, CMC² GmbH/ EUFH GmbH

 

Dr. Thomas Maximilian BahrBei der BASF SE in Ludwigshafen ereignete sich am 17. Oktober 2016 ein schweres Explosionsunglück; das schwerste Unglück in der Unternehmensgeschichte seit 70 Jahren. Ein solches Ereignis ist Anlass und Ansporn aus den Vorkommnissen zu lernen, die eigene Sicherheitsarbeit weiter zu verbessern und als Organisation Erkenntnisse zu sichern und Schlüsse zu ziehen.

Linda von dem Bussche, Senior Vice President Environmental and Safety Services, BASF SE

 

Dr. Thomas Maximilian BahrDie Geschichte der Chemieparkbetreiber ist die Geschichte des Wandels von Industriegiganten zu modernen Dienstleistern. Jedoch haben nicht alle Unternehmen diesen Wandel auch in aller Konsequenz vollzogen. Zwar finden sich in den schön gestalteten Unternehmensbroschüren Selbstverpflichtungen zur Kundenorientierung, den Alltag empfinden die Kunden häufig jedoch anders. Zu verwurzelt scheint bei vielen Industrieparkmitarbeitern und Führungskräften noch das „alte Denken“. Daher gilt es, top-down eine neue Unternehmensphilosophie zu gestalten, zu leben und zu kommunizieren. Dies ist eine Aufgabe für das Management, die Führungskräfte und die Mitarbeiter.

Peter C. Zimmermann, Institutsleiter, iskom – Institut für Schulung, Kommunikation, Organisations- und Managementberatung

* weitere Referenten befinden sich in Absprache