Stellungnahme zum Coronavirus

Erdgas ist mehr als eine Brückentechnologie

12.08.2011

Bis 2035 könnte laut dem Sonderbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) der Anteil von Erdgas am globalen Energiemix auf 25 Prozent steigen.Die 17. EUROFORUM-Jahrestagung „Erdgas 2011“ (12. bis 14. Oktober 2011, Berlin) greift geopolitische Einflussfaktoren auf die weitere Entwicklung des Gasmarktes auf und rückt die Renaissance der deutschen Erdgaswirtschaft in Folge des deutschen Atomausstiegs in den Fokus. 

Erdgas ist mehr als eine Brückentechnologie 

17. EUROFORUM-Jahrestagung „Erdgas 2011“ 
12. bis 14. Oktober 2011, Hotel Berlin, Berlin 
http://www.erdgas-forum.com

Berlin/Düsseldorf, August 2010. Bis 2035 könnte laut dem Sonderbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) der Anteil von Erdgas am globalen Energiemix auf 25 Prozent steigen. Als Grund für die verstärkte Gasnachfrage wird unter anderem der Ausstieg aus der Atomenergie und die Suche nach klimaverträglicheren Brennstoffen genannt. Während der deutsch-russischen Konsultationen bekräftige Bundeskanzlerin Angela Merkel die wachsende Bedeutung von Erdgas als Brückentechnologie für den deutschen Atomausstieg. Allerdings stellt Erdgas nicht nur eine Brennstoffalternative dar, sondern kann auch als Stromspeicher für erneuerbare Energien eingesetzt werden. 
 
Die 17. EUROFORUM-Jahrestagung „Erdgas 2011“ (12. bis 14. Oktober 2011, Berlin) greift geopolitische Einflussfaktoren auf die weitere Entwicklung des Gasmarktes auf und rückt die Renaissance der deutschen Erdgaswirtschaft in Folge des deutschen Atomausstiegs in den Fokus. Technische Entwicklungen werden von Energieexperten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ebenso diskutiert wie aktuelle Fragen im Gashandel, in der Regulierung der Netze sowie in der Gasbeschaffung und der Kalkulation der Gaspreise. Die Diskussion um die Ölpreisbindung und die Potenziale von Gaskraftwerken sind weitere Themen der etablierten Konferenz. 
 
„Erdgas ist seiner neuen Rolle gewachsen“, stellt die Hauptgeschäftsführerin des BDEW Hildegard Müller fest. Sie zieht Schlussfolgerungen aus der Energiewende für den künftigen Einsatz von Erdgas und zeigt auf, welche Weichenstellungen für den Ausbau des Gaskraftwerksparks noch geleistet werden müssen. „Visionen brauchen Investitionen“ ist das Motto des Präsidenten der ENTSO-G Stephan Kamphues. Er geht auf die Harmonisierung und den Ausbau der europäischen Gasnetze ein. Einen Überblick über die Auswirkungen globaler Ereignisse wie der Unruhen in Libyen auf die europäische Gaswirtschaft und die Versorgungssicherheit gibt Dr. Christian Growitsch (Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln). 
Über die Rolle der Erdgasspeicher im europäischen Markt spricht Arno Büx (Storengy Deutschland GmbH). Wie die Gaswirtschaft von Smart Home-Produkten profitieren kann, zeigt Dr. Norbert Verweyen (RWE Effizienz GmbH) auf. 
 
Das vollständige Programm finden Sie unter: