Stellungnahme zum Coronavirus

Erste-Hilfe-Übungen für mehr Gelassenheit

28.11.2013Personal & ManagementMotivation, Didaktik , Gelassenheit

Feindselige leben kürzer oder „Erste-Hilfe-Übungen“ für mehr Gelassenheit

Wussten Sie,
… dass die Hormonausschüttung bei Ärger ungesünder für unseren Körper ist, als die bei Stress?
.... dass nach amerikanischen Studien 20% der Bevölkerung extrem ärgerbereit ist
… dass chronischer Ärger zu Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen führen kann und das Herzinfarktrisiko erhöht?

Erste-Hilfe-Übungen für mehr Gelassenheit | Gelassen im Umgang mit Kritik

Sowohl akute Ärger-Gefühle als auch unterdrückter Ärger und besonders chronischer Ärger wirken sich negativ auf unseren Körper aus: Wir laufen so zu sagen innerlich auf Hochtouren. Der Organismus schütten Stresshormone aus und kommt durch Cortisol und Adrenalin in einen Erregungszustand, der erst belebend und anspornend wirkt, später aber zu innerer Aufruhr und gedanklichem Blockiert-Sein führt.

Ärger macht unkreativ und führt häufig zu unüberlegten Entscheidungen. Werden die produzierten Stresshormone nicht schnell wieder abgebaut, wirken sie im Körper als reines Gift.

Negative Bewertungen sabotieren die innere Gelassenheit

Nicht Menschen oder Ereignisse an sich lösen Ärger aus, sondern unsere Art und Weise, wie wir die Ereignisse einschätzen und mit ihnen umgehen.

Wut wird durch negative Bewertungen, feindselige Gedanken oder einen selbstgerechten inneren Monolog geschürt. Ein Wutanfall schaukelt sich oft innerlich auf und wird zu einer Art Selbstverletzung, denn: Fluchen und Grollen bringt das eigene Nervenkostüm zum Kochen. Menschen, die sich häufig ärgern, können Dinge schlecht annehmen, wie sie sind, ohne daran zu resignieren.

Und: Jedes negative Urteil über Dinge oder Menschen sabotiert die innere Gelassenheit!

Deshalb hier einige hilfreiche Techniken für den Ernstfall:

90-Sekunden-Übungen für mehr Gelassenheit

  • Atementspannung: Einatmen, doppelte Zeit ausatmen, Atempause
  • 90 Sekunden den Körper ausschütteln, Belastungen abschütteln
  • Den „Alles- egal- Schwung“: Oberkörper um die eigene Achse drehen und die Arme dabei locker fliegen lassen
  • „Weite Übung“: Aus dem Fenster in die Weite schauen oder ein passendes Foto anschauen, tief ein- und ausatmen, das Gesicht entspannen und die Schultern fallen lassen
  • „Mentale Zeitmaschine“: In der Vorstellung die Zeit 7 Jahre vorstellen und sich fragen, ob der Vorfall dann noch Bedeutung für mich hat. Und am Ende meines Lebens? Oder in der Zeit zurück fliegen und die Großmutter, Einstein oder Jesus fragen, was sie mit diesem Ärger gemacht hätten

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Autor: Gabriele ten  Hövel und Carola Krause. Lesen Sie auch den Artikel "Hervorragende Trainer finden"

Kontakt: Ingrid Della Giustina

p.s. Noch mehr Übungen für Gelassenheit finden Sie hier bei smi-seminare.de, unserem Weiterbildungsangebot für Sekretärinnen und Assistentinnen.