fromAtoB — ein Blick hinter die Kulissen eines Mobilitäts-Startups

FromAtoB Startup

Das Startup fromAtoB bündelt für Mobilitätskonsumenten Angebote von Bahn, Fernbus, Flug und Mitfahrgelegenheit in einer Plattform. Doch hinter einer kundenzentrierten Idee steckt eine technische Infrastruktur und natürlich auch ein Geschäftsmodell. CEO Gunnar Berning gewährt im Interview einen Einblick hinter die fromAtoB-Kulissen.

Um dem Mobilitätskonsumenten das multimodale Reisen zu vereinfachen, müssen Anbieter sich vernetzen und zusammenschließen.
Erfahren Sie bei Future Mobility im November in Düsseldorf,
wie die Vision von Mobility as a service gemeinsam umgesetzt werden kann.

Herr Berning, können Sie die Idee von fromAtoB in drei Sätzen zusammenfassen?

Als führende, kostenlose und unabhängige Suchmaschine ist es unsere Vision, Reisen für jedermann so einfach und so komfortabel wie möglich zu gestalten. Unser Ziel ist es, unseren Kunden die Möglichkeit zu bieten, bequem und auf einen Blick über www.fromAtoB.de die beste Verbindung in Hinblick auf ihre Bedürfnisse, unabhängig vom Verkehrsmittel, herauszusuchen und direkt zu buchen. Kurzum: Wir revolutionieren die Welt des Reisens!

Wie funktioniert die zentrale Buchung von Angeboten mehrerer Anbieter für den Kunden? Erfolgt dies mit einer gebündelten Rechnung von Ihnen? Oder werden einzelne Beträge abgebucht?

Um unsere Idee zu realisieren, haben wir einen einzigartigen Algorithmus geschrieben, der die Angebote und Fahrpläne von über 750 verschiedenen Transportanbietern und Verkehrsmitteln wie Bahn, Flug, Fernbus bis hin zu Mitfahrgelegenheiten kombiniert und die Ergebnisse in Sekunden übersichtlich aufbereitet. Bei Buchungen über bereits eingebettete Partner erfolgt die Abrechnung über eine Rechnung. Hierbei bieten wir Kreditkartenzahlung, PayPal und Sofortüberweisung als Zahlungsmittel an. Es gibt auch einige Anbieter, die eine Buchung direkt über fromAtoB noch nicht ermöglichen. In diesen Fällen leiten wir unsere Nutzer auf die Buchungsseiten unserer Partner weiter. Wir arbeiten jedoch mit Hochdruck daran, alle Transportanbieter direkt über uns buchbar zu machen und somit sowohl die Bezahlung,als auch die Rechnungsstellung für unsere Kunden noch einfacher zu gestalten.

Neben der Kundenorientierung gibt es ja auch ein Geschäftsmodell für fromAtoB. Wie finanziert sich fromAtoB?

fromAtoB ist für den Nutzer immer kostenfrei! Unabhängig davon, ob der Kunde direkt über uns bucht oder über uns zu der Webseite eines Partners weitergeleitet wird – unsere Kunden bezahlen nie mehr als direkt beim jeweiligen Anbieter. Um das zu gewährleisten, haben wir Kooperationsverträge mit allen wichtigen Verkehrsanbietern geschlossen, die uns eine Provision für jedes von uns vermittelte Ticket bezahlen. Wir finanzieren uns zudem über Werbeanzeigen, die auf anderen Internetpräsenzen eingespielt werden.

Wie kann ein Anbieter in Ihre Verbindungssuche gelangen? Was muss der Anbieter technisch gewährleisten? Eine API?

Ein Anbieter benötigt im normalen und besten Falle eine API. Hat er noch keine API, können wir ihm mit unserer langjährigen Erfahrung bei der Entwicklung beratend zur Seite stehen. In manchen Fällen – wenn der Anbieter etwa keine Möglichkeit hat, eine eigene API zu betreiben – gibt es auch die Möglichkeit, in enger Absprache und Kooperation unsere intelligente Crawling-Technology einzusetzen.

Abschließend ein Vorstellungsgespräch-Klassiker: Wo sehen Sie fromAtoB in fünf Jahren? Also, was muss geschehen, dass aus dem Tech-Startup ein etabliertes Unternehmen wird?

In fünf Jahren wird man für die Buchung jedes Reiseerlebnisses nur noch eine einzige App benötigen… fromAtoB! Egal wohin und womit, unabhängig, ob ein innerstädtisches oder internationales Reiseziel gesucht wird: ein Klick auf fromAtoB und unsere Kunden können die günstigste, schnellste und einfachste Verbindung in weniger als einer Minute buchen!

fromAtoB Gunnar BerningfromAtoB-CEO Gunnar Berning bei Future Mobility

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