Stellungnahme zum Coronavirus

Industrie- & Produktionsimmobilien etablieren sich als Anlageform institutioneller Immobilieninvestoren

20.04.2017ImmobilienIndustrieimmobilien, Produktionsimmobilien, Immobilieninvestment Featured Article

von Dr. Wulf Meinel

Begünstigt durch Nullzinspolitik und Unsicherheiten an den Aktienmärkten hat sich die Immobilie als eigenständige Anlageklasse fest etabliert. Dass dazu Wohnungen, Büros, Shopping Center und moderne Logistikobjekte zählen, ist Allgemeingut.


Nun kommt eine neue Gruppe von Immobilien dazu, die bislang nicht im Fokus institutioneller Investoren lagen: die Industrie- und Produktionsimmobilie.

Vorreiter ist das Berliner Unternehmen BEOS AG, das als Projektentwickler und Asset Manager die Unternehmensimmobilie für Investoren in geschlossenen Immobilienfonds entdeckt und entwickelt hat. Dort steht die Immobilie mit ihrem Unternehmenscharakter bzw. ihrer Mischnutzung im Fokus.

Bei Geneba, spezialisiert auf Investitionen in Industrie- und Produktionsimmobilien, liegt der Fokus auf dem Unternehmen, das in der betriebsnotwendigen Liegenschaft zu Hause ist und dort auch langfristig wirtschaftet.

Geneba bietet Unternehmen, die ihre betriebsnotwendigen Liegenschaften veräußern, die Chance Liquidität zu schaffen, indem Immobilien mit dem darin gebundenen immobilen Kapital veräußert werden, um Wachstumschancen zu realisieren.

Der gut betreute Mieter muss bei seinem Eigentümer einen Ansprechpartner haben, der einen sich wandelnden Produktionsprozess aktiv begleitet.

Die Eigentumsquote deutscher Unternehmen an eigengenutzten Immobilien liegt mit ca. 70% deutlich höher als im internationalen Vergleich. Zum Beispiel weisen Unternehmen aus den USA oder den asiatischen Ländern einen Anteil von lediglich 30% bzw. 20% aus. Durch einen Verkauf werden stille Reserven gehoben und wird Liquidität geschaffen, die in das Kerngeschäft investiert erden kann.

Die Industrie- und Produktionsimmobilie stellt besondere Anforderungen an den Investor. Der gut betreute Mieter muss bei seinem Eigentümer einen Ansprechpartner haben, der einen sich wandelnden Produktionsprozess aktiv begleitet und dabei die Immobilie als das „Zuhause” des Unternehmens versteht. Das kann Erweiterungsbauten und Baumaßnahmen für den Nutzer zur Folge haben. Das kann aber auch bedeuten, nicht mehr betriebsnotwendige Flächen für Zulieferer oder Externe nutzbar zu machen.

 

Dr. Wulf Meinel
CEO
Geneba Properties NV.

www.geneba.com

 

 

Dieser Beitrag ist Teil der aktuellen Ausgabe des Handelsblatt Journals „Immobilienwirtschaft, das Sie hier erhalten können