Pressemitteilung |CeBIT 2016 stellt Digitalisierung in den Mittelpunkt

Die Digitalisierung prägt alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft immer schneller und umfassender. Sie wird damit der entscheidende Treiber von Innovationen. Vor diesem Hintergrund hat sich die CeBIT mit ihrem Fokus auf das digitale Business zu der einzigen und wichtigsten globalen Leitmesse für die Digitalisierung entwickelt.

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Big Data, Cloud und Mobile, E-Government und E-Health …

dconomy

Die digitale Transformation erfasst alle Gesellschaftsbereiche.
Für IT-Anbieter und Anwender, die das als Chance begreifen, ist die CeBIT 2016 die perfekte Plattform.

Sie bietet …

  • aktuelle Trends und Visionen der IT-Branche
  • die neuesten Devices, Anwendungen und Geschäftsmodelle
  • wichtige Keyplayer, spannende Networking-Events und Konferenzen

Wir sehen uns auf der CeBIT 2016!

www.cebit.de

Interview mit Dominik Schniertshauer

Befragt wurde: Dominik Schniertshauer, Initiator, Glasschair
Er spricht im Startup-Pitch der Konferenz.

  1. Ihr habt mit Glasschair eine Lösung entwickelt, die Menschen mit Behinderungen hilft, sich im Rollstuhl unabhängig zu bewegen. Wie kamt Ihr auf die Idee?

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Interview mit Oliver Werneyer

Oliver Werneyer
  1. Durch die neuesten Technologien (Apps, Wearables etc.) wird sich im Gesundheitssystem Vieles ändern. Was glauben Sie: Wie sieht die gesundheitliche Versorgung der Zukunft aus?

Da wird sich in der Zukunft einiges ändern für die gesundheitliche Versorgung. Alle schauen gerne auf die technologischen Fortschritte, die gemacht werden, insbesondere zu Themen wie Bio 3-D-Printing, Gesundheits-Tracker, Sensorik und dergleichen. Wirklich interessant wird es aber, wenn man betrachtet, was diese Entwicklungen dem Versicherungsgeschäft ermöglichen – von einfachem Schadensersatz bis zum Gesundheitspartner.

 

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Dossier Digital Health

health

Informieren Sie sich über die Entwicklungen in den Bereichen Telemedizin, mHealth und digitale Patienteninformationen. Das Statista-Dossier Digital Health stellt relevante Statistiken zu diesem Thema in einer präzisen Übersicht zusammen und bietet einen schnellen Zugriff auf wichtige quantitative Fakten zu Marktvolumen und Finanzierung.

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Digitaler Darwinismus

Anpassen oder untergehen – die Folgen der digitalen Revolution

Jene Unternehmen aber, die jetzt den Anschluss verpassen, werden den Rückstand nicht mehr aufholen und riskieren den Untergang.

Adapt or die – wenn sich Technologie und Gesellschaft schneller verändern, als sich Unternehmen darauf einstellen, kommt es zum Aussterben. So brutal wie in der Evolution. Und das Sterben hat bereits begonnen. Viele Unternehmen, von Kodak bis Neckermann, haben  verschlafen oder zu spät erkannt, wie dramatisch und schnell neue Technologien – Social Media, Cloud Computing oder Mobile Enterprise – das Kundenverhalten verändern. Umfassender als jeder Technologiesprung zuvor greift die digitale Revolution in alle  Lebensbereiche ein, und zwar nicht über Jahrzehnte hinweg, sondern innerhalb von zwei bis fünf Jahren.

Immer bessere Smartphones ermuntern immer mehr Konsumenten zu einer ‚Alles-sofort-
überall-Mentalität‘. Und stetig neue, disruptive Technologien wie etwa „augmented reality“
oder „iBeacons“* erhöhen die Kundenbindungen durch lokale, mobile und personalisierte Services. Nur wer sich auf die neuen Kundenpräferenzen dieser „Instant-Gesellschaft“ fokussiert, schnelle und offene Prozesse etabliert sowie genaue Profile der wertvollsten Kunden erstellt und vertrauensvoll nutzt, kann einen personalisierten Service leisten und Kundenloyalität erwarten. Diese Herausforderung ist zugleich auch die Chance, durch einen maßgeschneiderten einzigartigen Kundenvorteil auf dem Markt herauszustechen. Existenziell ist hierbei, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu respektieren, da dieses im Falle von Missbrauch schnell verspielt ist. Das Vertrauen  des Kunden wird also zur nächsten Währung.
Doch nur ein kleiner Prozentsatz von Unternehmen treibt diese digitalen Entwicklungen
derzeit voran. Diese Innovatoren brechen in traditionelle Märkten wie Handel, Gesundheits-
oder Finanzwesen als digitale Disruptoren ein und hebeln mit ihren Geschäftsmodellen
bisherige Marktgesetze aus. Digital clever agierende Unternehmen – so die weltweite, branchenübergreifende MIT-Sloan-Studie „The Digital Advantage“ von 2012 mit 400 beteiligten
Unternehmen – generieren mehr Umsatz (+ 9%), sind deutlich profitabler (+ 26%) und haben einen höheren Firmenwert (im Schnitt 12%). Diese Vorreiter haben sich bereits mental, organisatorisch und technologisch darauf eingestellt, den „Digitalen Darwinismus“ zu überleben, denn um nichts Geringeres geht es momentan. Jene Unternehmen aber, die jetzt den Anschluss verpassen, werden den Rückstand nicht mehr aufholen und riskieren den Untergang.

Ein Blick auf den „Digital Readiness Index“ (DRI), den unsere strategische Beratung neuland
entwickelt hat, macht den digitalen Reifegrad einzelner Branchen deutlich: Die Automobilbranche sowie der Handel, insbesondere im Bereich Mode, haben den Wandel schon recht weit vorangetrieben. Hier sind Unternehmen sehr nah am neuen Lifestyle und  kommunizieren sehr viel mit dem Kunden. Weniger gut abgeschnitten haben beispielsweise
Unternehmen aus der Pharmaindustrie oder Energieversorger. Hier merkt man sehr
deutlich, dass diese Branchen wenig Kundenkontakt hatten und haben.

Im Fokus der DRI-Untersuchungen stehen sogenannte digitale Kunden-Touchpoints, die anhand von 150 Bewertungskriterien in den Bereichen Website, Digitales Marketing/Social Media, Team & Customer Support, E-Commerce & Loyalty und Mobile, analysiert werden.
Im Handel am deutschen Markt hat das Versandhaus Otto eindeutig die Nase vorn. Schlusslichter unseres DRI-Index wie Schlecker, Praktiker oder auch Pro Markt haben nicht rechtzeitig in ihre digitale Zukunft investiert und sind dem digitalen Darwinismus teils bereits zum Opfer gefallen.

Fazit: Es geht bei der digitalen Transformation nicht nur um eine sich verändernde Unternehmenskommunikation, sondern sie betrifft sämtliche Funktionsbereiche vom Service  über Innovationsmanagement bis zum Personal. Social Media, Cloud, Mobile, Big Data und vieles mehr entfachen einen regelrechten Tsunami, einen Angriff auf Geschäftsmodelle, Vertriebskonzepte, Marketing, Kommunikation, Service, Marktforschung sowie generell auf die Art und Weise, wie wir mit Kunden und auf Märkten interagieren und Unternehmen führen. Nach diesem Sturm wird vieles nicht mehr so sein wie zuvor.

Karl-Heinz Land, Digital Darwinist & Evangelist, Gründer von www.neuland.me

Karl-Heinz Land, erhielt 2006 den „Technology Pioneer“ Award auf dem World Economic Forum (WEF) in Davos und dem „Time Magazine“, ist Co- Autor des Bestsellers „Digitaler Darwinismus
– Der stille Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke“ und gefragter Redner. Karl-Heinz Land war über 25 Jahre in verschiedenen Managementpositionen, u. a. bei Oracle, BusinessObjects, Microstrategy, GrandCentrix und VoiceObjects, tätig.

mag_i Das Innovations-Magazin von CeBIT und EUROFORUM

Die digitale Transformation erfasst alle Lebensbereiche:

Das Internet der Dinge und die allumfassende Vernetzung treiben branchenübergreifend die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, intelligenten Fertigungsprozessen und individuellen, „customer based“ Produkten. Big Data, Cloud Computing, Mobile sowie Social und Security greifen immer mehr ineinander und wirken gleichermaßen auf Wirtschaft und Gesellschaft ein.

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